100 Prozent Abrechnung


Unüblich aber möglich: Spezialisierung und Karrieremöglichkeiten als Zahnmedizinische Verwaltungsassistentin (ZMV)

Abrechnung by AllDent/Steiner Nach der Schule als Azubi in die Zahnarztpraxis, Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), schon ab dem zweiten Lehrjahr eine Spezialisierung auf die Abrechnung und schließlich die Tätigkeit als so genannte Erstkraft. Der Berufsweg von Petra Sailstorfer ist typisch für Zahnmedizinische Verwaltungsassistenten (ZMV). Ihre Erklärung dafür ist ganz einfach: „Die Zahlen waren halt immer mein Steckenpferd.“ Aber auch Petra Sailstorfer hat die Kehrseite der Tätigkeit als „Mädchen für Alles“ kennengelernt. Es braucht schon Stressresistenz, wenn man an einem komplizierten Heil- und Kostenplan schreibt, gleichzeitig am Empfang aushilft, zwischendrin einen Patienten zum Röntgen begleitet oder die dringende Nachfrage des Chefs beantwortet. Wer sich 100 Prozent auf die Abrechnung konzentrieren möchte, macht sich oft selbständig. Kaum bekannt ist, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die sogar mit weiteren Aufstiegschancen punkten.

Jede gute Erstkraft denkt unternehmerisch im Sinne „ihrer“ Zahnarztpraxis. An ihrer Arbeit hängt oft der wirtschaftliche Erfolg eines Zahnarztes. Dabei haben viele Chefs wenig Verständnis für Abrechnung und dokumentieren oft recht lax. Das vermehrt den enormen Aufwand, der schon aufgrund zahlreicher gesetzlicher Regelungen hinter den Organisationsplänen und Quartalsabrechnungen steckt.
Natürlich hat der Status als Praxismanagerin auch positive Seiten, weil man den Überblick behält, viel Entscheidungsfreiheit und Verantwortung hat. Doch steckt man in gewisser Weise in einer Sandwich-Position fest. Den ZFA-Kolleginnen fehlt meist das Wissen, den Chefs das Verständnis für die Tätigkeit. Daher schlägt der Zeiger auf der Wertschätzungsskala nicht allzu oft nach oben aus. „Trotzdem hat man wenig geregelte Arbeitszeiten und man kann eigentlich kaum Urlaub machen“, sagen Erstkräfte, die es wissen müssen.

Schon allein die Sprechstundenzeiten sind ein limitierender Faktor, ebenso die quartalsweise Abrechnung, die Anwesenheit erfordert. Dabei gibt es auch Möglichkeiten für Quereinsteiger. Unter den Kolleginnen von Petra Sailstorfer findet sich etwa eine gelernte Krankenschwester aus Thüringen. Diese hat extern die Prüfung zur ZFA abgelegt, sich in einer Zahnarztpraxis in die Abrechnung eingearbeitet, dann in einem Fortbildungsinstitut (damals noch mit Aufnahmeprüfung!) den Abschluss zur ZMV gemacht: „Da ist Abrechnung nur ein kleinerer Teil in der Ausbildung. Dazu kommen Themen wie Geschäfts- und Verwaltungsprozesse, Praxisorganisation, Datenschutz oder Qualitätsmanagement.“

Zusammen mit Petra Sailstorfer hat sie im Abrechnungsteam eines AllDent Zahnzentrums in München einen sehr angenehmen Arbeitgeber gefunden. Allein die Tatsache, in einem ruhigen Büro zu arbeiten, wo nicht ständig jemand reinplatzt, ist ein Pluspunkt. Somit können sich die sieben Kolleginnen voll und ganz auf das konzentrieren, was ihnen am meisten Spaß macht, nämlich die zahnärztliche Abrechnung. Sie können sich gegenseitig vertreten und auch mal unabhängig von Chef und Quartalsterminen Urlaub machen. Freie Zeiteinteilung und Lebensqualität werden im Lauf eines Berufslebens eben zunehmend wichtiger.

Die Fachfrauen schätzen unter anderem, dass sie sich in schwierigen Fällen austauschen können. „Zwar macht jeder alles, aber es gibt interne Spezialisierungen, etwa für Zahnersatz oder Chirurgie“, ergänzt Petra Sailstorfer. Die Abrechnungskräfte behalten also den Überblick über die kompletten Fälle ihrer Teams, beginnend bei der Karteikartenkontrolle bis hin zum Verfassen von Heil- und Kostenplänen oder der Kommunikation mit der Kassenzahnärztlichen Vereinigung.
Insgesamt sind die Abrechnungskolleginnen für ihre Behandler Ansprechpartner auf Augenhöhe. Und auch das kommt positiv an. „Da draußen gibt es schon noch einige Halbgötter in Weiß“, heißt es.

Daher ist es nur logisch, dass Dr. Ivona Leventic von der AllDent-Geschäftsleitung den jungen Zahnärzten schon in der Einführungsveranstaltung eine exakte Dokumentation und eine gute Zusammenarbeit mit Assistenz und Abrechnung ans Herz legt: „Kontinuierliche Kommunikation ist enorm wichtig, auch um die Standards bei Behandlungen, Materialien, Strukturen und Prozessen zu halten.“ Ein ausgefeiltes Programm garantiert trotz vieler angestellter Zahnärzte ein einheitliches Konzept und Pfade, nach denen behandelt und abgerechnet wird.

Diese effektive Art der Kommunikation ermöglicht es auch, dass die ZMV ihre Zahnärzte und ZFA in exakter Dokumentation schulen. Darin zeigt sich eine Praxis-Philosophie, die den wirtschaftlichen Teil der Patientenbehandlung nicht als lästiges Anhängsel begreift. Hier schlägt der schon genannte Zeiger auf der Wertschätzungsskala eindeutig nach oben aus.
Weil nichts beständiger ist als der Wandel, steht natürlich jede Struktur auf dem Prüfstand. Daher setzen die AllDent Zahnzentren auf regelmäßige interne und externe Fortbildungen. Anpassen und Aufgreifen von Neuerungen sind Pflicht.
Das sind zum einen gute Bedingungen für ZMV, die eigene Ideen einbringen wollen. Zum anderen gibt es seltene Karrieremöglichkeiten im Klinikmanagement.

Als Teamleitung hat man etwa den Überblick über die gesamte Abrechnung in einem von derzeit vier AllDent-Standorten. Man sorgt insgesamt dafür, dass die Abteilung gut und immer besser läuft, wird bei der Einstellung von Mitarbeitern zugezogen und schult sie. So ergibt sich auch in der Zusammenarbeit „ein gesunder Mix aus Einsteigern und alten Hasen“, wie Petra Sailstorfer betont. Personalverantwortung, prima Klima inklusive; da muss man als ZMV schon lange suchen – oder sich gezielt selbständig machen.

Quelle Bild & Text: www.alldent-zahnzentrum.de





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