Gehalt ZMP NRW ???

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Zahni1982
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Gehalt ZMP NRW ???

Beitrag von Zahni1982 » 16.01.2019, 07:32

Hallo zusammen...

Zu mir:
1920,- brutto
10 Bj. nach Ausbildung zur ZFA
38 Std/Woche (36 Std. Praxisöffnungszeiten)
1.150,- Weihnachtsgeld im November
30 Tage Urlaub

Seit 2014 mache ich die OBF zur ZMP
Kurse zahlt der Chef.
Ich darf immer nur 1 Baustein nach dem anderen machen daher so lange dran..
Letztes Jahr (2018) musste ich einen Vertrag unterschreiben wo ich mich verpflichte 3 Jahre nach Abschluss der FOBI zur ZMP prozentual zurück zu zahlen beim Verlassen der Praxis (Preis wurde der Stand zur ZMP von 2018 eingetragen obwohl schon Kurse ab 2014 gemacht wurden).
Vorraussichtlich Abschluss zur ZMP Ende 2019!
Muss ich dann wirklich von der Summe prozentual zurückzahlen (obwohl schon Bausteine ab 2014 gemacht wurden und auch dann schon bezahlt? Oder gilt jeder Kurs nach 3 Jahren als abgearbeitet?

Nun zur eigentlichen Frage:
Praxisöffnungszeiten 36 Std.
(Vor jeder Schicht verlangt Chef 15 Min unbezahlt für Umzieh- und Rüstzeit etc)
Also eigentlich bin ich 38 Std/Woche in der Praxis.
Mache IP, PZR, PAV, UPT, PA (deepscaling,rootplaning)
Assistenz bei IMPLA, Hygienebeauftragte ...
Was kann ich als Gehalt erwarten wenn ich ZMP bin???
Gilt ja in NRW kein Tarifvertrag:(

Ich habe mal das Thema abgesprochen und Chef meint ich müsse das 3-fache meines Gehaltes erwirtschaften
(aber zählen würde nur die GOZ Leistungen PZR)
D.h. Bema, PA, Assistenz etc zählt er nicht mit.

Welche Leistungen würden denn zählen wenn ich mein Gehalt erwirtschaften muss?
(In der Zeit IP, RÖ, PA, Provi o. Impla kann ich ja keine PZR machen)

Welches Gehalt sollte ich min. brutto erhalten?

Vielen Dank für eure Antworten

Sixtina
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Re: Gehalt ZMP NRW ???

Beitrag von Sixtina » 18.01.2019, 14:19

Hallo ich und andere sehen das etwas anders,
Umkleidezeiten und andere Vor- und Nachbereitungszeiten wie z.B. die Dauer des Startvorgangs eines Computers, die notwendigerweise und/oder auf Grund des Wunsches, einer „Anweisung“ des Praxisinhabers in der Zahnarztpraxis anfallen, sind Arbeitszeiten, die zu vergüten sind. Wenn das bisher nicht so gehandhabt wurde, sind diese „Extraminuten“ am Tag nach zu vergüten. Dabei spielt die Ausschlussfrist im Arbeitsvertrag – soweit vereinbart – eine wesentliche Rolle. Berücksichtigt werden muss dies bereits bei der Aufstellung von Dienstplänen bzw. der Einteilung von Schichten. An diesem Beispiel zeigt sich wieder einmal, wie wichtig die Gestaltung von Arbeitsverträgen und die arbeitsrechtliche Organisation in einer Zahnarztpraxis ist, denn wenn die Vor- und Nachbereitungszeiten von vornherein als Arbeitszeiten berücksichtigt wurden, bleibt dem Praxisinhaber am Ende ein großer Betrag an nachzuzahlender Vergütung an in der Regel mehrere Mitarbeiter erspart.
Gleichzeitig ist die Aussage über den erwirtschafteten Umsatz merkwürdig. 3x Gehalt ist durchaus konsens, weil der AG ja auch noch Sozialabgaben und Verbrauch und Verschleiss zahlen muss. Aber wie kommt er darauf das BEMA Leistungen nicht reingerechnet werden? Das macht keinen Sinn. Die Frage ist auch vieviel Umsatzbeteidigung soll es den sein? Da ist sowieso ein schwieriges Thema, weil du sicher nicht die Preise selbst bestimmen kannst und was ist mit deinen indirekten Umsätzen z.B. Du hast bei der PZR eine insuff. Krone entdeckt und beräts den Patienten und er nimmt dann eine hochwertigere Krone weil Du es gut erklärt hast. In der Zeit könntest Du aber vielleicht bei einem anderen Pat. zst entfernen. Und was ist mit deinen Kollegen die Dir Patienten zur PZR zuführen weil Sie die Notwendigkeit gut erläutert haben. z.B. ein Neupatient der das noch nicht kennt. Da spielen sehr viele Faktoren eine Rolle.

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