Dieser Artikel beinhaltet vor allem Informationen für Arbeitnehmer, d.h., wenn Sie als Zahnmedizinische Fachangestellte kündigen möchten. Informationen für Arbeitgeber folgen in Kürze.

Kündigung als Zahnmedizinische Fachangestellte/r, Zahnarzthelfer/in, Mitarbeiter/in


Kündigungen sind immer ein heikles Thema sowohl für den Arbeitgeber aber auch für den Arbeitnehmer. Was sollten bei einer Kündigung beachtet werden? Welche gesetzlichen und formellen Voraussetzungen müssen erfüllt sein und was ist in den letzten Arbeitstagen zu beachten.

Kündigung





Eine Kündigung sollte immer gut überlegt werden. Was man hat weiß man, ob es besser wird weiß man nicht.

Bevor eine Kündigung geschrieben wird, sind folgenden Aspekten zu betrachten: Zu beachten ist auch, dass eine Kündigung oder die Beendung eines Arbeitsverhältnisses bis zum letzten Tag fair verlaufen sollte. Zum einen ist es durchaus üblich sich Referenzen bei ehemaligen Arbeitgebern einzuholen, zum anderen sollte ein wohlwollendes und korrektes Arbeitszeugnis vom Arbeitgeber erstellt werden. Da zählt gerade der letzte Eindruck. Am besten ist die Kündigung in zweifacher Ausfertigung zu erstellt und den Erhalt des Schreibens immer vom Arbeitgeber mit Datum und Unterschrift bestätigen zu lassen.

Kündigung innerhalb der Probezeit:
Innerhalb der vereinbarten, Probezeit kann eine Kündigungsfrist von 2 Wochen vereinbart werden. Jedoch darf die Probezeit 6 Monate nicht übersteigen.

Kündigung nach der Probezeit:
Ist im Arbeitsvertrag keine Kündigungsfrist vereinbart, so gilt die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB. Der Arbeitnehmer kann mit einer Frist von 4 Wochen zum fünfzehnten oder zum Monatsende kündigen. Abweichend von der allgemeinen Regel, kann eine verlängerte Kündigungsfrist arbeitsvertraglich geregelt sein.


Zusatzvereinbarungen die z.B. zur Finanzierung und Freistellung von Fortbildungen vom Arbeitgeber ausgestellt werden beinhalten meist, Bindungs- und Rückzahlungsklauseln. Diese Zusatzvereinbarungen sollten vor Kündigung nochmals genau gelesen und ggf. von einem Anwalt für Arbeitsrecht geprüft werden. Wenn die Bindungsfrist bzw Rückzahlungsfrist noch nicht abgelaufen ist, so kann vorausgesetzt die Vereinbarung ist rechtsgültig die verbleibende Summe bei Kündigung vom Arbeitgeber zurück gefordert werden. Auch gezahlte Gratifikationen können bei vorheriger Vereinbarung vom Arbeitgeber zurück gefordert werden. Anders ist es bei Urlaubsgeld. Wird Urlaubsgeld zum jeweiligen Urlaubsbeginn ausgezahlt, so haben Sie Anspruch für die genommenen Urlaubstage. In den meisten Unternehmen wird das Urlaubsgeld einmalig im Sommer für alle Urlaubstage gezahlt, dann kann es passieren, das die noch nicht genommenen Urlaubstage entsprechend zurück gezahlt werden müssen.

Wenn eine Kündigung erstmal ausgesprochen ist, ersehnt man sich den letzten Tag meistens herbei. Häufig stellt sich der Arbeitnehmer die Frage wann ist dieser? Steht mir noch Urlaub zu und was passiert jetzt mit meinen Gut- oder Minusstunden. Minusstunden die z.B. durch zu wenig Patienten entstanden sind dürfen nicht vom Gehalt abgezogen werden. Guttage bzw Gutstunden die während des Arbeitsverhältnisses entstanden sind können, wenn diese betrieblich angeordnet wurden in Freizeit oder durch Auszahlung ausgeglichen werden. Wie diese Zeiten ausgeglichen werden entscheidet der Arbeitgeber.

Der letzte Arbeitstag, ist der letzte Tag des Kündigungsschreiben. Also wenn ein Arbeitsverhältnis zum Ende eines Monats gekündigt wird, so ist der letzte Arbeitstag der 30 oder 31. Von dort kann man die verbleibenden Urlaubstage abziehen, aber Vorsicht ist es aus betrieblichen Gründen nicht möglich die Urlaubstage zu nehmen (ggf. gibt es noch keinen Nachfolger), so kann bei Beendigung eines Arbeitsverhältnis der Urlaub auch ausgezahlt werden.

Kündigungsschreiben


Max Mustermann
Musterstraße 7
77777 Musterhausen


Dr. Musterstadt
Zahnjobstraße 7
77777 Musterhausen

                                                                                     Musterhausen, TT.MM.JJJJ

Kündigung des Arbeitsverhältnisses

Sehr geehrter Herr Dr. Musterarzt,

ich kündige mein bestehendes Arbeitsverhältnis zum TT.MM.JJJJ. Ich bedanke mich bei Ihnen für die vergangenen Arbeitsjahre und wünsche Ihnen und dem Praxisteam weiterhin alles Gute und viel Erfolg.

Bitte stellen Sie mir für meine geleistete Arbeit ein Qualifiziertes Arbeitszeugnis aus.


Mit freundlichen Grüßen


Vorname Name



Schreiben erhalten am: ___________________


Unterschrift: ____________________________



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