Fast wie die eigene Praxis


Die Suche nach dem Traumjob in der Zahnmedizin - Beispiel: Zahnmedizinische Prophylaxeasstistentin (ZMP)

ZMP Aida by AllDent/Steiner Was wäre, wenn man als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) nicht mehr nur die Assistenz für den Zahnarzt stellen würde? Wenn man eigene Patienten hätte, ein eigenes Behandlungszimmer und darin selbständig arbeiten könnte? Das muss kein Wunschtraum bleiben. Viele ZFA haben das erkannt und absolvieren eine Aufstiegsfortbildung zur Zahnmedizinischen Prophylaxeassistentin (ZMP). In den Kursen vermitteln die Referenten neben dem Fachlichen auch die Ansicht, dass man sich beim ursprünglichen Arbeitgeber voll der Zahnreinigung widmen darf. Doch die Realität sieht oft anders aus. Denn auch die beste ZMP hilft mal am Empfang, mal in der Steri aus und kann sich kaum den allgemeinen Praxis-Pflichten entziehen, gerade wenn es für sie zu wenig Patienten zu behandeln gibt. Der Traum vom eigenverantwortlichen Arbeiten verwirklicht sich in Reinform sicherlich nur in einem großen Versorgungszentrum. Aida Fiorito hat beruflich sogar noch eins draufgesetzt. Sie ist seit zwei Jahren Leiterin eines Teams von Prophylaxekräften und sprüht vor Begeisterung für Ihren Job.

„Ich finde es toll, wie selbständig hier ZMP arbeiten können. Es gibt keinen Arzt mehr, der einem Anweisungen gibt“, sagt die 34-jährige, gebürtige Italienerin. Die ganze Patientenführung liegt alleine in der Hand der Prophylaxe-Kraft. Sie empfängt, berät, behandelt, dokumentiert, macht Eintragungen im Patientenmanagement-System und unterschreibt für das, was sie tut. „Diese Verantwortung unterschätzen allerdings viele“, sagt die Teamchefin.
Das Highlight im Job ist dagegen das positive Feedback der Patienten. Das kann unmittelbar und persönlich ausgesprochen werden. Aber wenn in den Google-Rezensionen der eigene Name genannt wird, hat das noch eine andere Qualität: „Da freut sich jeder ganz besonders!“ Bei ihrem Arbeitgeber, einem AllDent Zahnzentrum, hat jede ZMP ein speziell eingerichtetes, helles und freundliches Behandlungszimmer als eigenes Reich. Das verdeutlicht das Vertrauen der Ärzte und den Stellenwert der Arbeit im Unternehmen. „Bei uns finden viele Patienten über die Qualität und die Freundlichkeit unserer Prophylaxe-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Zugang zu unserem Haus und werden Stammpatienten“, sagt Dr. Dr. Ruben Stelzner von der Geschäftsleitung. Darüber hinaus wissen die Zahnärzte, welchen Einfluss die ZMP auf eine lebenslang gute Mundhygiene haben: „Ohne diese hilft auch der beste Zahnersatz nichts.“ Daher werden die ZFA im Haus bewusst gefördert. Normalerweise müsste man die Aufstiegsfortbildung zur ZMP bei einem externen Institut absolvieren und ein paar Tausender dafür hinlegen. Hier kooperiert der Arbeitgeber mit PraxisDienste Heidelberg. Die Kurse finden im Zahnzentrum am Ort statt und die Kosten werden übernommen. Bequemer und günstiger geht´s kaum, beruflich einen Schritt nach vorne zu machen.

Feinmechanik und Seelenmassage

Dazu braucht es allerdings auch die richtigen persönlichen und fachlichen Voraussetzungen. Schließlich kommt man dem Patienten näher als in der Assistenz, muss mit Speichel, Zahnbelag, Blut, manchmal auch Mundgeruch umgehen können. Handwerkliches Geschick und Freude an der Feinmechanik sind gefragt. „Die Belohnung ist die unglaubliche Zufriedenheit, für perfekte Sauberkeit gesorgt zu haben“, so Aida Fiorito.
Zum Spaß an der Arbeit trägt bei, dass bei AllDent die Behandlungsmethoden auf dem neuesten Stand sind. Das Bleaching wird beispielsweise extrem schonend mit Bleichgel und einer UV-Lampe durchgeführt. Zur Zahnreinigung ist regelmäßig Airflow im Einsatz, eine Art Hochdruckreiniger, der in Verbindung mit Calciumkarbonat hartnäckige Verfärbungen sehr schonend beseitigt. Damit die Anwendungen generell fachgerecht ablaufen, werden die Standards regelmäßig geprüft. Dazu gehören eine feinmaschige Dokumentation über den Einsatz der Instrumente und ein wöchentliches Reporting.
„Auch die Intraoralkamera ist eine coole Sache“, sagt Aida Fiorito: „Nach der Zahnreinigung kann man den Vorher-Nachher-Effekt zeigen und zum Beispiel bewusstmachen, wie wichtig der Gebrauch von Zahnseide ist, um Karies zwischen den Zähnen zu vermeiden.“ Schließlich geht es nicht nur um die Ästhetik, sondern generell um die Gesundheit. Auch das ist eine befriedigende Aufgabe als Prophylaxe-Fachkraft.
Im Zahnzentrum nimmt man sich pro Behandlung eine Stunde Zeit für Beratung plus Zahnreinigung oder Bleaching. „Manchmal sind wir zusätzlich der Seelendoktor“, schmunzelt die Fachfrau. Dann kommt es neben der Fachkenntnis auf Empathie, Gesprächsführung und Zeitmanagement an. Grundlagen gibt es in der Fortbildung, aber schließlich zählt die jahrelange Erfahrung im Umgang mit den Menschen. „Viele Patienten kommen erstmal nur zu uns, um von den fairen Preisen bei AllDent zu profitieren.“ Aber als Chefin eines Prophylaxeteams liegt ihr am Herzen, dass geschultes, professionelles Personal wartet: „Die müssen ihre Sache mit Leidenschaft machen.“ Schließlich sind die PZR-Kräfte neben den Empfangsdamen das „Gesicht“ des Zahnzentrums.

Liebe auf den ersten Blick

Das Team ist mit 16 fest Angestellten und 4 Aushilfen beachtlich, dennoch familiär und relativ jung: „Die Jüngste ist 20, die Älteste 38.“ In der Gruppe (auch auf WhatsApp) kann man sich austauschen, voneinander lernen, sich gegenseitig unterstützen und gemeinsam Ideen einbringen. „Ich habe zum Beispiel dafür gesorgt, dass jederzeit Fachliteratur zur Einsicht bereit liegt“, sagt Aida Fiorito. Es ist ein schöner Beruf, der allerdings mit der Zeit auf den Rücken gehen kann. Das Gute an AllDent: Es gibt viele Möglichkeiten sich weiter zu entwickeln, etwa an den Empfang oder in die Abrechnungsabteilung zu wechseln. Insgesamt ist die Verwaltung sehr flexibel, weil sie gute Leute halten möchte.
Das zeigt sich am Beispiel der Teamleiterin. Sie hatte im März 2014 noch als sogenannter Springer im AllDent Zahnzentrum in der Münchner Bayerstraße angefangen, war bald in die Assistenz gewechselt, hatte hochschwanger die theoretische Prüfung und ein paar Monate später die praktische Prüfung zur ZMP absolviert.
Nach der Elternzeit ließ sich allerdings der Schichtbetrieb nicht mehr mit ihrer Kinderbetreuung vereinbaren. Also wurde ihr die Leitungsfunktion im zweiten Münchner Zentrum mit mehr Verantwortung und passenden Arbeitszeiten angeboten. Heute noch schwärmt sie von ihrem ersten Kontakt mit dem Klinik-Management: „Liebe auf den ersten Blick.“ Wer kann das schon von seinem Arbeitgeber sagen?

Quelle Bild & Text: www.alldent-zahnzentrum.de





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